Kurze Würdigung: Das SZ-Magazin als iPad App

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Apps / iPad

Respekt! Ich freue mich heute von meiner digitalen Medien-Wunschlisteliste „Hätte ich gerne – würde ich für zahlen – gibt es aber nicht“ das SZ Magazin zu streichen.

Ich habe gerade die neue App des SZ Magazins samt erster Ausgabe für 79 Cent auf mein iPad heruntergeladen und bin sehr angetan.

Die Artikel wurden teilweise um Videos und ergänzende Bilder angereichert, die Rubrik „Sagen Sie jetzt nichts“ ist interaktiv geworden. Die volle Punktzahl bekommt von mir die Idee, das „Gemischte Doppel“ als Memory-Spiel zu präsentieren. Dass Fotos auf dem iPad besser aussehen als in einer Zeitschrift, ist glaube ich keiner Erwähnung mehr wert. Die ausgesuchte Bilderserie von Sibylle Bergemann lässt sich gut angucken. Und zum Abschluss der Ausgabe liest einem Axel Hacke auf Wunsch seine Kolumne vor.

Die dreiteilige Fortsetzungs-Mercedes-Video-Anzeige erhält einen Innovations-Bonuspunkt, denn ich wurde durchaus unterhalten. Offensichtlich wurde die Erstausgabe exklusiv an Mercedes-Benz verkauft, denn ansonsten ist die Ausgabe frei von rich-media Anzeigenformaten.

Mein erstes Fazit: Ich finde, die SZ-Magazin-App ist multi-medial gut ausbalanciert. Der „Featuritis“ wurde widerstanden. Das journalistische Produkt steht weiterhin im Mittelpunkt. Mal gucken, was nächsten Freitag kommt.

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Hier noch zur Vollständigkeit meine aktuelle digitale Wunschliste „Hätte ich gerne – würde ich für zahlen – gibt es aber nicht“

Von der Süddeutschen Zeitung hätte ich gerne noch die wunderbare montägliche Bundesliga-Nachberichterstattung im Sportteil für mein iPad „on demand“. Preis pro Ausgabe 1 Euro. Wäre ich sofort dabei.

Ebenso würde ich umgehend mein Portemonnaie öffnen für eine 52-Wochen-Berichterstattungs-Flatrate des „kicker“ über den 1.FC Kaiserslautern. Gefühlte Zahlungsbereitschaft: 25 Euro.
Am allerliebsten kombiniert mit der Haus-und-Hof-Berichterstattung der Rheinpfalz. Und das ganze erweitert um ausgewählte Kommentare aus dem Forum von „roteteufel.de“. Aber diese Kombination bleibt sicherlich vorerst eine Utopie.

Auch für regelmäßige hyperlokale Inhalte, also warum das Bürogebäude um die Ecke seit zwei Jahre leersteht oder warum unsere Straße immer noch nicht als Spielstraße deklariert wurde, wäre ich gerne bereit mein iPad Budget aufzuwenden.

(Liste wird fortgesetzt.)

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