Oman, Autoland

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Oman / Reisen

Oman ist ein Autoland. Das Benzin ist supergünstig und öffentlicher Verkehr quasi kaum vorhanden. Die Liebe zum Auto drückt sich unserer Beobachtung nach auch in Dichte und Üppigkeit der örtlichen Straßenlaternen aus.

Oman, Nizwa, Straßenlaternen
Ortsausgang Nizwa. Kein Autofahrer wird nachts auf der kurvenreichen Strecke im Dunkeln gelassen.

Der besagte Benzinpreis erlaubt dem Einheimischen einen gewissen verschwenderischen Umgang mit der endlichen Ressource. Das Straßenbild wird geprägt durch mächtige SUVs wie den Nissan Patrol oder den Nissan Armada. Gegen diese Kleinlaster im Limousinen-Gewandt wirken handelsübliche SUVs auf heimischen Straßen doch ein bisschen schmächtig.

Oman, Nissan Patrol
Wird gerne gefahren, ein mächtiges Sport utility vehicle.

Auch der organisierte Kulturreisende erlebt das Land vom PS-starken Hochsitz aus. In einige entlegene, spektakuläre Landschaften gelangt man nur mit dem Allrad. Daher werden wir auf der Straße ab und an mit unserem ehrlichen Mitsubishi Lancer von einer Herde weißer SUVs an den Seitenrand gedrängt. Das Prinzip ist ein einheimischer Fahrer und drei kulturreisende Gäste im Wagen. Lustig: da alle Wägen gleich aussehen, sind sie durchnummeriert. Die Nummer klebt jeweils gut sichtbar auf der Rückscheibe. Der nachfolgende Konvoi zählte beispielsweise 19 Autos.
Oman, Konvoi der SUVs.
Sieht ein bisschen wie ein UNO Einsatz aus. Kulturreisende im SUV Konvoi.

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